Referenzen

Projekte, die im Betrieb stehen

Ausschnitt aus der Projektarbeit: Ausgangslage, Umsetzung und Ergebnis. Kundennamen nennen wir nicht — die technische Substanz schon.

20+
Jahre IT-Praxis
8
Dokumentierte Projekte
2 h
Ausfallzeit bei der Hyper-V-Migration
2
Standorte im DR-Konzept
Projektteam vor dem mobilen Kamera- und Sicherheitsaufbau bei der Abnahme vor Ort
IP-VideotechnikZentrales VMSKameraanalytikVLAN / SubnettingZugriffskontrolle
SicherheitFilialbetriebMehrere StandorteUmgesetzt

Zentrales Kamerasystem mit Netzwerksegmentierung

Ausgangslage

Zahlreiche IP-Kameras verteilt über mehrere Filialen, jede Anlage für sich verwaltet. Aufzeichnungen waren weder zentral zugänglich noch einheitlich nach den Aufbewahrungsfristen abgelegt.

Umsetzung

Alle Kameras wurden in eine zentrale Verwaltungs- und Aufzeichnungsplattform eingebunden, mit Berechtigungen je Zuständigkeitsbereich und Alarmen aus der Kameraanalytik — etwa bei Linienüberschreitung oder unbefugtem Betreten. Wegen der hohen Videolast wurde ein eigenes Netz aufgebaut und der Kameraverkehr über VLANs und Subnetze vom Unternehmensnetz getrennt.

Ergebnis

Sicherheitspersonal greift zentral auf die für sie freigegebenen Kameras zu, Aufzeichnungen liegen fristgerecht vor, und der Videoverkehr belastet das Datennetz nicht mehr. Ein Vorfall im Kamerasegment breitet sich nicht auf andere Segmente aus.

Serverbetrieb und Replikation über zwei Standorte
ReplikationVirtualisierungRPO / RTOBackup & ArchivierungFailover-Szenarien
InfrastrukturUnternehmens-ITZwei RechenzentrumsstandorteUmgesetzt

Disaster-Recovery-Konzept über zwei Standorte

Ausgangslage

Kritische Anwendungen und Daten lagen an einem einzigen Standort. Ein Brand, ein Stromausfall oder ein Hardwaredefekt hätte den Betrieb gestoppt — mit Datenverlust, der betrieblich nicht aufzuholen gewesen wäre.

Umsetzung

Kritische Daten und virtuelle Server werden an zwei Standorte repliziert: der Hauptstandort aktiv, der zweite als Standby, der im Ernstfall übernimmt. Die Wiederanlaufszenarien wurden entlang definierter RPO- und RTO-Ziele ausgelegt. Ergänzend wurde Backup für Archivierung, lange Aufbewahrung und Systeme mit tolerierbar längerem RPO/RTO eingeplant, terminiert mit minimaler Last im Betrieb.

Ergebnis

Kritische Systeme laufen im Ernstfall am zweiten Standort weiter. Ausfallzeit und Datenverlustrisiko sind deutlich reduziert, die Abhängigkeit von einem einzigen Standort ist aufgehoben.

Serverschränke mit Patchfeldern und Glasfaserverkabelung während der Installation
P2V-MigrationWindows ServerLinuxHypervisorRessourcenplanung
InfrastrukturUnternehmens-ITOn-PremiseUmgesetzt

Physische Server virtualisiert (P2V)

Ausgangslage

Der Betrieb hing an einzelnen physischen Servern. Backup, Wiederherstellung und Hardwaretausch waren jedes Mal ein Eingriff mit Ausfallrisiko.

Umsetzung

Bestandsaufnahme der Betriebssystem- und Anwendungsabhängigkeiten, danach P2V-Migration der Windows- und Linux-Server in die Virtualisierungsumgebung. Nach der Migration wurden CPU, RAM, Disk und Netzwerk neu dimensioniert und Dienste sowie Anwendungszugriffe verifiziert.

Ergebnis

Die Hardwareabhängigkeit ist aufgehoben. Backup, Restore, Migration und Ressourcenverwaltung laufen heute über die Virtualisierungsebene statt über Hardwaretermine.

Firewall- und Netzwerkhardware im Rack
Firewall-ClusterHigh AvailabilityFailover-TestsLeitungsredundanzSite-to-Site VPN
SicherheitFilialbetriebZentrale und FilialenUmgesetzt

Firewall-Cluster mit Hochverfügbarkeit

Ausgangslage

Die Verbindung zwischen Zentrale und Filialen hing an einer einzigen Firewall und einer einzigen Internetleitung. Jeder Defekt hätte alle Standorte getroffen.

Umsetzung

Aufbau eines redundanten Firewall-Clusters aus zwei Geräten mit automatischer Übernahme im Fehlerfall, dazu Leitungsredundanz über eine zweite Internetanbindung. Failover-Szenarien wurden gemeinsam mit dem Kunden getestet: Ausfall eines Geräts, Hardwaredefekt, kompletter Ausfall einer Leitung, Unterbrechung der Netzverbindung.

Ergebnis

Im Test übernahm jeweils die zweite Instanz, die Verbindung zwischen Zentrale und Filialen blieb stabil. Die Abhängigkeit von einer einzelnen Firewall oder Leitung ist aufgehoben.

Netzwerkkomponenten und strukturierte Verkabelung
VLANSubnettingZugriffskontrolleNetzwerkanalyse
SicherheitUnternehmens-ITDeutschlandUmgesetzt

Netzwerksegmentierung im Unternehmensnetz

Ausgangslage

Benutzer, Server und Geräte lagen im selben flachen Netz. Broadcast-Verkehr belastete den Betrieb, und ein Vorfall auf einem Gerät hätte sich ungehindert ausbreiten können.

Umsetzung

Analyse des Bestandsnetzes, danach Aufteilung in kleinere, verwaltbare Segmente per VLAN. Für Benutzer- und Gerätegruppen wurden eigene VLANs und Subnetze eingerichtet, die Zuordnung sauber gesetzt und die Kommunikation zwischen Segmenten auf das tatsächlich Notwendige beschränkt.

Ergebnis

Zugriffe sind kontrolliert, Broadcast-Domänen deutlich kleiner, und ein Sicherheitsproblem bleibt auf sein Segment begrenzt statt sich im gesamten Netz auszubreiten.

Virtualisierungsplattform während einer Migration
ProxmoxHyper-VVM-MigrationRollback-PlanungBetriebsprüfung
InfrastrukturUnternehmens-ITOn-PremiseUmgesetzt

Migration von Proxmox nach Hyper-V

Ausgangslage

Die bestehende Virtualisierung sollte auf Microsoft Hyper-V wechseln — ohne den laufenden Betrieb über Tage anzuhalten.

Umsetzung

Analyse der bestehenden Proxmox-Umgebung, danach ein Migrationsplan entlang von Betriebssystem, Disk-Layout, Netzwerkkonfiguration und Dienstabhängigkeiten. Vor der Umstellung wurden Backups und ein Rollback-Szenario vorbereitet, die Migration geplant durchgeführt und kritische Dienste anschließend einzeln verifiziert.

Ergebnis

Die Migration wurde vollständig abgeschlossen; die gesamte Ausfallzeit blieb bei rund zwei Stunden. Betriebssysteme, Netzwerk, Datenträger, Dienste und Anwendungszugriffe wurden nach der Umstellung geprüft und bestätigt.

Bildverarbeitungssystem zur Fehlererkennung in der Produktion
Computer VisionEdge ComputingIndustriekamerasPython
SoftwareTextilindustrieProduktionslinieIm Einsatz

Fehlererkennung in der Textilproduktion

Ausgangslage

Stoffdefekte fielen erst bei der Endkontrolle auf. Bis dahin lief die Bahn weiter — der Ausschuss war bereits produziert.

Umsetzung

Bildverarbeitung direkt an der Linie auf Edge-Hardware: Die Kamera erkennt Defekte im laufenden Betrieb und meldet sie sofort, ohne Bilddaten aus dem Werk zu geben.

Ergebnis

Defekte werden erkannt, während die Bahn läuft — nicht erst am Ende der Schicht.

Oberfläche einer B2B-Handelsplattform
AngularREST-APIPayment-IntegrationPostgreSQL
EigenproduktEigenproduktCloudEigenentwicklung

B2B-Handelsplattform

Ausgangslage

Händlerpreise, Freigaben und Zahlungswege wurden über Telefon, Mail und Tabellen abgewickelt.

Umsetzung

Eigene Handelsplattform mit kundenspezifischen Preisen, Händlerkonten, Freigabe-Workflows und Anbindung mehrerer Zahlungsanbieter.

Ergebnis

Bestellungen laufen über einen Weg statt über drei Kanäle. Preise und Freigaben sind nachvollziehbar hinterlegt.

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